Bilder aufhängen: Tipps und Tricks

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Was Sie beim Aufhängen von Bildern beachten sollten

Aus Metall, Kunststoff, Holz, antik, verschnörkelt, schlicht – bei Bilderrahmen gilt definitiv die Redensart „Wer die Wahl hat, hat die Qual“. Doch mit der Auswahl der passenden Bilder und Bilderrahmen ist es eigentlich noch nicht getan. Schritt zwei heißt: die Bilder aufhängen. Was Sie bei der Positionierung und Anordnung der Bilder beachten sollten, erfahren Sie in unserem Überblick.

Der Hintergrund
Bilder kommen auf einer einfarbigen Wand besonders gut zur Geltung. Der Anstrich muss nicht zwangsläufig ein heller Ton sein, sondern kann auch in einer kräftigen Farbe wie Petrol, Weinrot, Anthrazitgrau oder Moosgrün gehalten sein.
Wer etwas Mut beweist, bringt seine Bilder auf einer gemusterten Tapete an. Mit einem Passepartout heben sie sich gut von der Wand ab. Bei der Bildauswahl sollten sich Muster, Elemente oder Farben der Tapete im Bild wiederfinden, nur etwas zurückhaltender.

Die Position
Man sagt, die obere Kante eines Bildes schließt auf Augenhöhe ab – doch die variiert von Raum zu Raum. Im Eingangsbereich liegt sie beispielsweise höher als im Ess- oder Wohnzimmer, wo Sie die meiste Zeit sitzen. Daneben orientiert sich die Position an den Linien im Raum, z.B. an Kanten von Türen, Schränken und Regalen. Wollen Sie beispielsweise ein Bild über einem Sideboard aufhängen, richten Sie das Bild entweder nach der Möbelkante aus oder hängen Sie mittig auf.

Die Proportionen
Grundsätzlich muss das Größenverhältnis von Räumen, Möbeln und Bildern stimmig sein. Kleinere Bilder passen über Möbelstücke wie einer Kommode oder einem Beistelltisch wesentlich besser als über einer großen Couchlandschaft.

Beispiele für gut umgesetzte Bilderwände

Übrigens: Beispiele für gut umgesetzte Bilderwände finden Sie auf unserer Pinterest-Pinnwand zum Thema „Bilderwand“.

Die Raumwirkung
Bilder nehmen Einfluss auf die Raumwirkung: Sie können nicht nur Tiefen erzeugen, sondern den Raum auch breiter oder höher erscheinen lassen. Diesen Effekt erreichen Sie mit horizontalen bzw. vertikalen Bildformaten – oder auch mit  Bildreihungen oder -gruppen.

Anordnung mehrerer Bilder
Wenn Sie mehrere Bilder unterschiedlicher Rahmengröße und -formen anordnen wollen, helfen Ihnen ein paar einfache Tricks.

  1. Am besten legen Sie alle Bilder zunächst auf den Boden, um die Anordnung festzulegen.
  2. Das größte oder charakteristischste Bild platzieren Sie mittig und die übrigen Bilder drapieren Sie herum. Halten Sie dabei genügend Abstand zwischen den Bildern damit Jedes für sich wirken kann. Am Ende ist es wichtig, dass die Rahmenkanten der Bilder ein Rechteck, Dreieck oder ein Quadrat bilden. Das schafft einen harmonischen Gesamteindruck.
  3. Bringen Sie die Bildergruppe zentral an einer freien Wand an. Im Zusammenspiel mit den Möbeln und Ihrer übrigen Dekoration soll das Ensemble im Raum wirken können.

Stellen anstatt Hängen

Wer sagt eigentlich, dass Bilder unbedingt aufgehängt werden müssen? Auf Bilderleisten über dem Bett, der Couch oder dem Schreibtisch können Sie liebgewonnene Fotos auch einfach aufstellen. Lassen Sie Ihren Ordnungssinn mal „alle Fünfe gerade sein“ und kombinieren Sie Bilder unterschiedlicher Größe in ungleichen Abständen, auch mal überlappend. Die Bilderleisten können Sie nach Lust und Laune verändern – haben Sie so Ihre schönsten Erinnerungen aus den letzten Urlauben, von Familienfesten, Partyerinnerungen mit Freunden oder Lebensweisheiten immer in Sichtweite.

Bilder aufhängen oder auf eine Bilderleiste stellen

Bilder aufhängen sparen - einfach auf eine Bildleiste stellen

Fotos: SIMOarts.com

Artikelbild: Screenshot Pinterest-Pinnwand