Aus dem Rahmen gefallen

Lebendiger Effekt durch geschickte Anordnung.

Bilderrahmen dienen nicht nur zum Schutz von Bildern und Fotos, sondern können auch eigenständig zu einem tollen Deko-Element werden – besonders dann, wenn aus einem viele werden. Avantgardisten gehen sogar so weit, Rahmen ganz ohne Bild darin aufzuhängen! Aus der Kombination von Rahmen, Inhalt und Umgebung ergeben sich nahezu unendlich viele kreative Möglichkeiten. Eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie im modernen Magnetrahmen neben einem barocken Stilrahmen für ein abstraktes Kunstwerk – alles ist möglich, und erlaubt ist, was gefällt. Besonders Vintage-Fundstücke vom Flohmarkt werden so zum Hingucker.

Kontrast ist Trumpf

Der Mut zu Stilbrüchen zahlt sich in der Gesamtwirkung aus, denn das Dekorieren mit Rahmen lebt von der Vielfalt. Auch durch verschiedene Hängungen können unterschiedliche Effekte entstehen. Und verwendet man verschiedene Rahmenformate, so entstehen unweigerlich versetzte Kanten, aus denen sich reizvolle Muster entwickeln können.

 

 

Himmelblaue Wanfarbe scheint durch die Rahmen.Doch auch, wenn man gezielt mit Unregelmäßigkeiten spielen will, sollte man planvoll vorgehen und nicht einfach ein Bild nach dem anderen an die Wand nageln. Am besten legt man die Rahmencollage zunächst auf dem Fußboden vor oder macht sie an der Wand mit Malerkrepp maßstabsgetreu sichtbar, um zu überprüfen, ob die Idee in Realität auch wirklich überzeugt.

Wer gern öfter umdekoriert, der wird von Bilderleisten begeistert sein, auf die man die Bilder stellt, anstatt sie zu hängen. Auch Galerieschienen sind zu empfehlen. An diese werden Bilder mit Hilfe von verstellbaren Schnüren oder Ketten gehängt, sodass ihre Position jederzeit sowohl horizontal als auch vertikal variiert werden kann.