Boho Chic – Mix aus Ethno-, Hippie- und Gipsy- Look

Boho kommt von Bohème, was ungefähr so viel bedeutet wie betonte Antibürgerlichkeit in einem künstlerisch-intellektuellen Zusammenhang.

Ursprünglich wurde der Begriff im 15. Jahrhundert als Bezeichnung für aus Böhmen stammende Roma geprägt. Da sich die „Zigeuner“ keiner großen Beliebtheit erfreuten, wurde die „Bohème“ mit Unordnung und Verlottertheit assoziiert. Eine Aufwertung erfuhr der Begriff erst Mitte des 19. Jahrhunderts, indem der er auf die Literaten- und Künstlerszene in Paris bezogen wurde, die im Gegensatz zur „Bourgeoisie“ stand. – heute würde man vielleicht sagen: Establishment.

Boho Wohnen

Als Mode- oder Wohnstil steht „Boho“ also für das Ausgefallene jenseits von piefigem Spießertum. Eine Wohnung im Boho Chic einzurichten, bedeutet, eine ganz persönliche Atmosphäre zu schaffen. Das Beste an diesem Stil ist, dass man einfach Kunstgegenstände, Hand- und Selbstgemachtes und alle möglichen Farben individuell mixen kann wie man will.

Boho Chic erinnert oft an exotische Interieurs – zum Beispiel wie im Orient mit bunten Farben, „organischen“ Mustern und phantasiereichen Accessoires. Steht einem der Sinn nach etwas ruhigerem, kann man den Boho-Stil auch überwiegend unifarben halten. Freuen Sie sich einfach an der Vielfalt der Materialien, die Sie verwenden können! Ein bisschen Hippie, ein Schuss Ethno und eine Prise Rock’n’Roll runden den Stil ab.

Bildquelle: http://www.digsdigs.com/

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