Colourblocking: Ein fröhlich buntes Farbenspiel

Stühle bunt, colorblocking

Wie Sie Colourblocking gezielt einsetzen

Vielleicht kennen Sie die Bilder, die Piet Mondrian um die 1920er gemalt hat. Seine Kompositionen aus Farbflächen in Rot, Gelb, Blau und Schwarz zeigen sehr schön das Prinzip vom Colourblocking – das Kombinieren von verschieden farbigen Flächen. Aber nicht nur in der Kunst sondern auch im Wohnbereich ist Colourblocking durch das Nebeneinanderstellen von großflächigen, meist kontrastierenden Unifarben angesagt. Colourblocking

Foto: Wikimedia Commons / Piet Mondrian, Composition in red, yellow, blue and black

Die Mode- und Wohnprodukte haben beim Colourblocking meist keine oder nur einfache Muster und auch die Formensprache ist eher schlicht, denn die mutige Farbkombination ist es, auf die es hier ankommt. So bedeutet Colourblocking beim Outfit, dass die Hose beispielsweise grün ist und der Blazer rot, sodass zwei kontrastreiche Farben aufeinander stoßen. Beim Wohnen lässt sich Colourblocking sehr einfach und günstig über verschieden farbige Kissen auf dem Sofa erreichen. Aber auch bunte Stühle um den Esstisch sind heute angesagt, wobei eine einheitliche Form es nicht zu wild werden lässt. Oder wie wäre es, beim gedeckten Tisch mal jeden Teller in einer anderen Farbe zu wählen, statt alles nur in Weiß?

Colourblocking mit Couchtisch

Foto: Gesehen bei Meritalia

Auch in größerem Rahmen sieht man beim Wohnen heute immer häufiger Colourblocking. Die Zeiten sind vorbei, in denen alle Wände eines Zimmers in der gleichen Farbe gestrichen werden. Ein Statement kann man im Raum setzen, indem man einer Wand eine kontrastierende Farbe gibt. Wem das zu viel ist, der kann auch nur einen Teilbereich einer Wand andersfarbig streichen. Da solch eine Gestaltung diesen Bereich besonders in den Blickpunkt rückt, sollte dies auch ein Besonderer sein, wie eine Fläche hinter einem Sideboard, dem Sofa oder der Garderobe. Das interessante ist, dass man so den Raum noch einmal aufgliedert, was gerade für große Räume spannend sein kann.

Colourblocking Hock

Foto: Gesehen bei HOCK

Akzente setzen: Wie bei den meisten Dingen ist es wichtig, nicht zu übertreiben. Ein Leuchten-Arrangement in vielen Farben ist um so eindrucksvoller, je ruhiger das Umfeld gestaltet ist. Im Badezimmer kann man mit Handtüchern und Accessoires ganz wunderbar Farbtupfer´setzen und konzipiert dann Wand- und Fliesenfarben am besten in Neutraltönen. Colorblocking bringt gute Laune ins Zuhause – und zwar in jeden Raum – und ist von daher auf jeden Fall etwas für Familien und farbenfrohe Gemüter.

Gastbeitrag von Gabriela Kaiser, Trendagentur