Der Vinylboden ist zurück!

Vinylboden im Wohnzimmer

Genießen Sie mit einem Vinylboden Wohnkomfort zu Ihren Füßen

Früher als günstiger Bodenbelag abgetan, ist der Vinylboden heute eine gute Alternative zu Parkett, Laminat oder auch zur Fliese. Mehr noch: Der Vinylboden liegt im Trend. Doch wie hat er sich den Weg zurück in die heimischen vier Wände geebnet? Ganz einfach: Er vereint viele positive Eigenschaften und ist dazu noch chic anzusehen. Wir sprachen zum Thema Vinylboden mit Michael Kopp, Gebietsleiter Bayern-Österreich bei BerryAlloc, dem europäischen Marktführer im Bereich Bodenbeläge.

„Der Vinylboden ist abgeleitet vom PVC, also der bekannten Rollenware. Es gab eine Zeit, in der dieses Material aufgrund der enthaltenen Weichmacher verschrien war. Heute liegt der Anteil weit unter der Norm. Neben der verbesserten gesundheitlichen Komponente wurde der Vinylboden mit neuen Verriegelungssystemen aufgewertet“, so Michael Kopp.

Vinylboden

Der Vinylboden besitzt viele vorteilhafte Eigenschaften. So lässt er sich beispielsweise staub- und schmutzfrei verlegen. „Klebevinyl können Sie mit dem Cuttermesser schneiden und brechen oder teilweise komplett durchschneiden. Beim Klickvinyl werden die Planken einfach ineinander gefügt. So oder so entsteht beim Verlegen kein Dreck. Darüber hinaus ist die Oberfläche des Vinyls durch die PU-Schutzlackschicht wesentlich robuster als beispielsweise die von Parkett. Außerdem können Sie relativ schnell einzelne Dielen, die kaputt oder schadhaft sind, austauschen“, erklärt Michael Kopp die Vorzüge des Bodenbelags.

Vinylboden im Wohnzimmer

Dank dieser Charakteristika und einer großen Auswahl an Dekoren ist der Vinylboden vielseitig einsetzbar – im gewerblichen Bereich und immer häufiger auch im Privaten. „Der Vinylboden ist ein Trend, der sich immer mehr durchsetzt. Grundsätzlich eignet er sich für den kompletten Wohnbereich, für die Küche und, da er auch wasserfest ist, im Bad“, weiß Michael Kopp. Durch die weiche und fußwarme Oberfläche wird Vinylboden häufig auch im Kinderzimmer verlegt. Er ist strapazierfähig und gleichzeitig eine ideale Spielwiese für die Kleinen, da Vinyl nicht so kalt wie z.B. Laminat ist. Ein zusätzliches Plus für Eltern: Vinyl ist sehr pflegeleicht.

Designbelag gleich Vinylbelag?
„In Österreich ist der Designbelag als Begriff für den Vinylboden schon längere Zeit geläufig und auch in Deutschland ist er im Kommen. Unter die Bezeichnung fallen sowohl PVC von der Rolle als auch Klickvinyl und Vinyl auf HDF-Träger.“ Letzteres zeichnet sich durch besondere Formstabilität aus, weshalb dieses Produkt unter bestimmten Bedingungen sehr empfehlenswert ist. Der Experte erklärt, warum: „Wenn Sie heute bauen, haben Sie in der Regel bodentiefe Fenster und Wohnräume mit Südausrichtung. Wenn Sie dann zum Beispiel einen Klickvinylboden verlegt haben, auf den permanent Sonne einwirkt, kann sich durch die Wärme die Verriegelung öffnen und der Boden in der Folge verformen. Aus diesem Grund muss der Vinylboden mit Gardinen oder Jalousien beschattet werden – alternativ greift man auf die formstabileren HDF-Vinyl-Produkte oder
Klebevinyl zurück.“

Vinylboden im Kinderzimmer

Vinylboden im Wohnbereich

Angesagte Dekore
Die derzeit gefragten Vinyldekore werden, laut Michael Kopp, von Eiche bestimmt: „Im Trend liegen rustikale Brauntöne und frische, moderne Töne im Graubereich – immer unter dem Oberbegriff Eiche. Teilweise unterscheidet sich die Dekor-Range nur in minimalen Nuancen.“ Neben Vinyl im Holzdekor hat der Hersteller auch Fliesendekore im Portfolio – alle produziert in Belgien. Den Kunden sei EU-Ware mittlerweile sehr wichtig, so Michael Kopp, und auch ein Auswahlkriterium für
den Designboden.

Fotos: BerryAlloc