Marimo, die etwas andere Zimmerpflanze

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Eine klasse Idee für mehr Grün in der Wohnung stammt von Erik Mäkis Einrichtungsblog Vardagsrum, mit dem der Autor in seiner schwedischen Heimat sehr erfolgreich ist. Wie angekündigt, wollen wir unseren Lesern von Zeit zu Zeit interessante fremdsprachige Artikel zum Thema Wohnen zugänglich machen. Hier wird eine wunderschöne Deko-Idee vorgestellt, die sich ganz leicht selbst umsetzen lässt.

„Aus meinem letzten Urlaub habe ich ein etwas ungewöhnliches Topfgewächs mitgebracht: Bei den Japanischen Mooskugeln oder Marimo – wie es auf Japanisch heißt – handelt es sich eigentlich um Algen. Ins Wasser gelegt, werden sie kugelrund.

Von einem Onlinehändler für Aquariumsbedarf habe ich ein paar dieser Moosbälle bestellt. Sie sind recht schwer für ihre Größe und fühlen sich an wie Hasenpfoten.

Laut Internet sollen sie ziemlich pflegeleicht sein: Einmal die Woche muss man das Wasser wechseln und ab und zu soll man das Wasser, in dem die Mooskugeln schwimmen, umrühren. Das war’s. Angeblich gehen sie so gut wie nie ein… wir werden sehen!

Meiner bisherigen Beobachtung nach wachsen die Mooskugeln langsam und treiben manchmal nach oben zur Wasseroberfläche und sinken dann am nächsten Tag wieder nach unten. Das ist eigentlich sehr hübsch anzusehen.

Ich habe auch schon angefangen, einen permanenten Aufenthaltsort für sie zu planen – eine größere zylinderförmige Vase, in der ich versteckt eine Luftpumpe anbringen kann, die Bläschen macht. Es muss eine kleine und leise Luftpumpe sein. Da der Ansaugstutzen nicht sichtbar sein sollte, habe ich bereits ein paar Glasmanufakturen angemailt mit der Frage, ob sie ein kleines Loch in die Zylindervase bohren könnten.

Wenn dieses Projekt gelungen ist, poste ich selbstverständlich neue Bilder. Nun muss ich gehen und die Glasgefäße für meine kleinen grünen Tamagotchis umrühren… ;)“

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