Kochen „en plein aire“ – in der Outdoor-Küche

von Christina Kaiser

 

Es ist Sommer – und damit Hochsaison für alle Liebhaber der gut gebräunten Bratwurst.

Doch manchem ist das klassische Würstel-Brutzeln über glühenden Kohlen allein zu wenig: Outdoor-Küchen erlauben es, den gesamten Kochprozess ins Freie zu verlegen. Sie werden zum neuen Lieblingsplatz für Hobbyköche. Denn hier können sie nicht nur klassisch Würstchen und Steaks brutzeln, hier können auch ganze Menüs unter freiem Himmel gezaubert werden.

Von kompakteren Einsteigermodellen für die ersten „Kochversuche“ reicht das Angebot bis hin zu ausgefeilten Kochstationen mit mehreren Gas-Brennern, ausreichend Ablageflächen und der Möglichkeit, einen Wassertopf oder Wok zu erwärmen. Mit Modellen, die über eine Abdeckhaube verfügen, lassen sich sogar Brote, Pizza oder Kuchen backen. Bei den Luxusausführungen unter den Outdoor-Küchen kann etwa die komplette, individuell gestaltete Küchenzeile inklusive Schränke und sogar Spüle, Fritteuse oder Kühlschrank nach außen verlegt werden. Um der Witterung trotzen zu können, werden für die Außenküche gerne Materialien wie Teakholz oder Edelstahl verwendet.

 

 

Der wesentliche Charme der Sommerküche: Der Hobby-Sternekoch ist nicht mehr dazu verbannt, alleine in der Küche im Haus hantieren zu müssen. Und er muss auch nicht ständig gestresst zwischen Garten und Küche hin- und herpendeln. Er kann sich nun ganz entspannt aufs Show-Cooking für seine Gäste konzentrieren und in ihrem Beisein – oder mit ihnen gemeinsam – das perfekte Open-Air-Dinner kreieren.

 

 

Doch ob nun auf dem Kugelgrill mit Holzkohle, der Gas-Grillstation oder in der kompletten Outdoor-Küche: Der Trend geht immer mehr dazu, das ganze Jahr über zu grillen. Sei es bei der Sommersause unterm Sternenhimmel oder im Winter – mit Glühwein: Für Brutzelfans ist mittlerweile 365 Tage im Jahr Saison.

Fotos: Weishäupl Möbelwerkstätten GmbH, Lizzy Heinen Design GmbH