Japanisch einrichten

Orchideen

von Julia Knorr

 

Konnichiwa! So begrüßen sich die Menschen in dem Land der aufgehenden Sonne. Viele Leute würden gerne mal nach Japan, haben jedoch keine Zeit oder kein Geld. Aber keine Sorge, man kann sich das japanische Flair auch ganz einfach nach Hause holen.

 

Dieser Einrichtungsstil ist sehr schlicht und beruht auf der die Verbundenheit mit der Natur, es ist also kein Wunder, dass Holzmöbel, exotische Pflanzen (wie Orchideen) und Bambusmatten die Einrichtung bestimmen. Die Hauptfarben des Stils sind Rot, Braun und Schwarz, und es wird auf ein mattes, weiches Licht Wert gelegt.

 

 

Auch wird auf die Multifunktionalität der Räume geachtet, denn es herrscht chronischer Platzmangel auf der Insel. Ein typischer japanischer Schlafplatz besteht daher aus einem Futon, welches tagsüber aufgerollt und weggeräumt wird. Truhen und Tee-Kommoden (so genannte Cha-Tansu), Treppen-Tansu (flexible Treppenkommode mit Stauraum) und Möbel auf Rollen (Kuruma dansu) werden gerne verwendet.

 

 Fotos: Everyday Feng Shui

 

 

 Fotos: Japanzimmer

Japanische Dekoration

Jedoch spielt auch die Tradition eine große Rolle, daher sind in japanisch eingerichteten Räumen oft Blattfächer (Uchiwa) oder Faltfächer (Ōgi) und Katanas (japanische Langschwerter) an den Wänden aufgehängt. Ein Bonsai, ein Gong und Buddha-Statuen und Masken asiatischer Symbolfiguren sind häufig zu finden.

Für Menschen, die die japanische Kultur lieben und eine schlichte Einrichtung bevorzugen, ist dieser Stil ideal. Machen sie einfach mal einen Abstecher in die schöne Kultur von Fernost. Sayounara!