Kuschelig warm durch den Herbst

Jetzt ist er definitiv vorbei, der Altweibersommer. Die Temperaturen befinden sich im Sinkflug. Regenschauer peitschen uns um die Ohren. Bei so einem Wetter will man doch einfach nur eins: sich zu Hause einkuscheln. „Cocooning“ heißt das auf Neudeutsch – also sich in seinen Kokon zurückziehen wie eine Schmetterlingsraupe.

 

Kachelofen modern interpretiert. Foto: Marquardt.

Ob wir im Frühling dann bunt gefiedert wieder nach draußen treten, sei einmal dahin gestellt. Doch in unseren Wohnzimmern können wir es uns mit Sicherheit komfortabler einrichten als der Schmetterling im Kokon. Und damit es so richtig kuschelig wird, brauchen wir natürlich wohlige Wärme. Dafür sorgen zum Beispiel Kaminöfen bzw. Heizkamine.

 

Vielleicht erinnern Sie sich noch an Omas Kanonenofen? – Damit haben die neuen Modelle rein designtechnisch nicht mehr viel zu tun. Es sei denn natürlich, man liebt Retro! Kamine können heute sogar von der Decke hängen, als Raumteiler dienen, sind wie Einbaumöbel fest in das Raumdesign integriert oder sehen aus wie futuristische Maschinen.

 

 

 

 

Daneben gibt es selbstverständlich auch Kamine, die außen klassisch daherkommen, innen jedoch modernste Technik aufweisen. Hierbei werden der Brennvorgang, die benötigte Zuluft etc. computergesteuert optimiert, so dass die gültigen Abgas- und Feinstaubnormen für Heizungen weit unterboten werden können.

 

Hausbesitzer haben meist relativ wenige Schwierigkeiten, einen Kaminofen nachzurüsten. Schwieriger ist dies in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Bioethanolkamine sind hier eine formschöne Alternative, die zudem nicht rußt und raucht.

 

Winterzeit, Kuscheldeckenzeit
Doch auch ohne Ofen muss man nicht frieren, denn zum Glück gibt es in dieser Saison wieder jede Menge kuschelige Heimtextilien. Individuelle Einzelstücke stehen dabei auch 2015 wieder hoch im Kurs. Dabei darf aber auch gerne auf High Tech gesetzt werden: Computeralgorithmen stellen zum Beispiel sich nie wiederholende Muster, ebenso wie unkontrollierbare künstlerische Elemente durch Spritzen, Wischen oder Tupfen von Farbe auf Oberflächen angewandt werden.

 

Außerdem lässt man sich gern von der Natur inspirieren, denn naturbelassene Materialien wie Wolle und Baumwolle weisen sozusagen „von Natur aus“ Unregelmäßigkeiten auf. So dient sie als unerschöpfliche Quelle für neue Designideen. Daneben sind Webpelze flauschige Hingucker.

 

 

 

Gleichzeitig wird auf traditionelle handwerkliche Techniken wie Stricken, Häkeln usw. zurückgegriffen. Auch die Farbgebung ist angelehnt an Vorbilder in der Natur. Erdfarben, warme Metalltöne wie Kupfer und Bronze und alle möglichen Nuancen von Grau dominieren.

 

Eines ist zum jetzigen Zeitpunkt wohl bereits sicher: Herbst und Winter werden lange genug dauern, so dass es sich lohnt, sich ausgiebig mit kuscheligen Dingen für Zuhause einzudecken!

 

 

 

Produkte und Fotos:

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