Das Sideboard meldet sich zurück

Das Sideboard – was man ungefähr mit „Anrichte“ übersetzen kann – ist seit den 1970 Jahren, als der skandinavische Einrichtungsstil in Deutschland immer beliebter wurde, weit verbreitet. Sideboard bezeichnet dabei einen halbhohen Schrank, der in die Länge gezogen wurde und dadurch genauso viel Stauraum hat wie ein normaler Schrank.

 

bb Sideboard Branka Blasius

Das bb Sideboard ist inspiriert von Werken der Künstler Diether Roth und Donald Judd. Foto: Foto Martin Rettschlag.

 

Im Unterschied zu einer Kommode besitzt das Sideboard Türen statt Schubladen. Natürlich gibt es auch Mischformen. Klassische Sideboards haben drei Türen, manchmal auch Schiebetüren, und verfügen teilweise über Einlegeböden im Inneren.

 

Eibl Holzdesign schwebe Sideboard

Schlichtes Schwebe-Sideboard von Eibl Holzdesign mit i-Phone Dockingstation. Foto: Schreinerei Eibl.

 

Wo macht ein Sideboard Sinn?

Häufig befindet sich das Sideboard im Esszimmer, so dass man Geschirr, Besteck und Tischwäsche darin verstauen will. Doch auch im Wohnzimmer ist es oft anzutreffen, denn man kann nicht nur beispielsweise den Fernseher daraufstellen, sondern es auch zum Aufbewahren von DVDs, Kuscheldecken und Knabberzeug für den gemütlichen Heimkinoabend, Büchern und Zeitschriften etc. verwenden.

Ein schlankes Sideboard im Eingangsbereich lässt mit entsprechenden Accessoires kombiniert bereits den ersten Eindruck wohnlich wirken. Obenauf kann eine schöne Schale für den Schlüsselbund gestellt, ein Spiegel angebracht oder ein schöner frischer Blumenstrauß darauf platziert werden.

Auch im Schlafzimmer ist ein Sideboard nie fehl am Platz. Als Ergänzung zum Kleiderschrank können hier weitere Textilien aufbewahrt werden wie etwa Bettwäsche und Handtücher.

 

 

Sideboard – variantenreiches Einrichten

Das klassische Sideboard steht auf vier schlanken hölzernen Beinen. Doch zuweilen hebt es auch ab: ein Schwebeboard wird mittels Schienen an der Wand angebracht und „schwebt“ sozusagen im Raum.

Neben der halbhohen Variante gibt es auch niedrigere und höhere Ausführungen, genannt Lowboard bzw. Highboard. Ersteres findet meist im Wohnzimmer Anwendung und dient als Basis für Media- und Phonogeräte. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Fächer für Musik- oder DVD-Player groß und tief genug sind. Eine rückwärtige Kabeldurchführung vermeidet Kabelsalat auf der sichtbaren Vorderseite.

Das Highboard hingegen gleicht eher einer besonders geräumigen Kommode und reicht im Durchschnitt einem Erwachsenen bis zur Schulter. Diese Modelle lassen sich zum Beispiel in ein anderweitiges Regalsystem integrieren, wirken aber auch alleine sehr gut.

Oft sind Sideboards durch einzelne Module erweiterbar oder gar nach Gusto stapelbar. Von der Material- und Designvielfalt ganz zu schweigen.

 

 

Bilder:

minmindesign

Eibl Holzdesign

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