Smart, smarter, Zuhause – Wie aus einem Neubau ein Smart Home wird

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Smart Home Technologie ist nicht mehr nur was für die anderen. Die komfortable Automatisierung von Alltagsvorgängen erobert zunehmend Wohnzimmer und Lebensräume. Eine Vielzahl an Funktionen lässt sich im Smart Home über ein zentrales Wanddisplay, über Sprachbefehle an digitale Assistenten wie Alexa und Co. oder von unterwegs über mobile Endgeräte steuern. Einige Prozesse laufen automatisiert ab und sorgen beispielsweise für eine energiesparende Steuerung aller elektrischen Geräte.

Grafik: www.das-intelligente-haus.de

 

„Eine kabelgebundene Smart Home-Installation ist robuster, zuverlässiger und vor allen Dingen zukunftsfähig.“

 

Die Möglichkeiten sind schon heute schier unbegrenzt: Smarte Sensoren können Alarm schlagen, wenn beim Verlassen des Hauses noch ein Fenster offen steht oder die Kaffeemaschine nicht ausgeschaltet ist. Intelligente Lösungen wie Einbruchmeldeanlagen, Anwesenheitssimulation oder eine Zutrittssteuerung an der Wohnungstür sorgen für Sicherheit. Andere Smart-Home-Anwendungen werden im höheren Lebensalter interessant: Bei einem Sturz oder einer plötzlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkennt das smarte Zuhause dank Bewegungssensoren die Situation und setzt einen Notruf ab. Möglich ist fast alles – vorausgesetzt, die entsprechende Technologie ist im Eigenheim vorhanden.

 

Grafik: www.bussysteme.de

Smart Home: Kabel- oder Funksystem?

Um aus einem Heim ein intelligent vernetztes Zuhause werden zu lassen, gibt es per se zwei Möglichkeiten: Entweder liegt dem Smart Home ein kabelgebundenes System zugrunde oder eines, das auf Funklösungen basiert. Funksysteme sind jedoch wesentlich störungsanfälliger, weiß Klaus Widmann, Haustechniker und Smart-Home-Experte bei der SCHULTHEISS Wohnbau AG. Beim Neubau eines intelligenten Eigenheims muss bei einer Kabellösung vom ersten Schritt an anders geplant werden, erklärt Widmann: „Eine Smart-Home-Elektroinstallation baut auf einer ausreichenden Anzahl von Leerrohren auf, die im Rohbau in Decken und Wänden verlegt werden müssen. Einen vorhandenen Lichtschalter oder eine andere Funktion nachträglich mit einer smarten Unterputzkomponente aufzurüsten, ist mühselig und aufwendig.“

 

Das kompatible KNX-System

 

Als kabelgebundenes Leitungssystem empfiehlt der Fachmann das KNX-System. „KNX ist ein weltweiter, herstellerübergreifender Standard. Alle Komponenten im Smart Home sind über eine zusätzlich zur 230-V-Stromleitung verlegte BUS-Datenleitung miteinander verbunden und können untereinander Informationen austauschen“, so Widmann. Die Funktionen werden einzeln oder gemeinsam angesteuert und sind beliebig ausbaufähig. Ein weiterer Vorteil der KNX-Installation: Weltweit steht eine große Zahl an Produkten verschiedener Hersteller zur Verfügung, die alle untereinander kompatibel sind. Dank einer speziellen Sicherheitsarchitektur wehrt KNX zudem Hacker-Angriffe auf die digitale Infrastruktur ab und gewährleistet den Datenschutz. Und wenn doch mal das Netzwerk ausfällt, funktionieren alle elektrischen Anlagen nach wie vor über den „klassischen Handbetrieb“.

 

Die Kosten im Vergleich!

 

Die Kosten für ein zusätzliches BUS-System liegen unbestritten auf den ersten Blick deutlich höher als die für eine übliche Standard-Installationstechnik. Die entsprechende Ausstattung einer 3-Zimmer-Neubauwohnung liegt derzeit preislich, abhängig vom Umfang, bei etwa 5.000 bis 8.000 Euro. „Bei der Entscheidung für oder gegen eine BUS-Installation sollten daher die Vorteile über die gesamte Nutzungszeit betrachtet werden“, rät Klaus Widmann. Ein Smart Home erhöht die Lebensqualität, spart Energie und sorgt für mehr Sicherheit. Im Laufe eines Lebens kann smartes Wohnen eine immer größere Rolle spielen. Vor allem im Hinblick auf komfortables und zukunftsfähiges Wohnen im Alter.

 

 

Das Musterhaus der SCHULTHEISS Wohnbau AG in der Saßnitzer Straße 4a im Nürnberger Norden verfügt über ein KNX-BUS-System. Gerne zeigen wir Ihnen, was beim Haus- und Wohnungsbau möglich ist. Besichtigung und Beratung nach telefonischer Vereinbarung: 0911/34 70 9 – 340.