Willkommen zum Werkplangespräch!

BILZ_Bauleiter_Team_Header_wohnblog
Ein Bauträger übernimmt alle Aufgaben, die ansonsten der Bauherr übernehmen müsste. Gibt es deshalb nur ein Standardpaket? Nein. Denn auch, wenn es um schlüsselfertige Immobilien geht, hat bei der SCHULTHEISS Wohnbau AG jeder Kunde die Möglichkeit mitzugestalten. Bei mehreren Terminen, darunter dem Werkplangespräch und der Bemusterung, bespricht der Bauträger gemeinsam mit dem Kunden dessen individuelle Wünsche. Die baulichen Anpassungen aus dem Werkplangespräch werden später in den Ausführungsplan, der Grundlage für die spätere Baustelle, übernommen.

Nach dem Kauf einer SCHULTHEISS-Immobilie stehen für den Kunden mehrere wichtige Termine an. Einer davon ist das sogenannte Werkplangespräch. Dabei werden gemeinsam mit der Ausstattungsberatung, dem Bauleiter und dem Architekten des zuständigen Projektteams die individuellen Anpassungen der Wohnung besprochen. Die gestalterischen Elemente im Innenbereich können beispielsweise das Versetzen oder das zusätzliche Einziehen von Wänden sein, immer vorausgesetzt, dies ist technisch und statisch möglich. Im Werkplangespräch werden zudem die Lagen der Deckenlichtauslässe festgelegt. Auch die Entscheidungen über die Küchen- und Sanitäranschlüsse werden getroffen.

Mitgestalten beim schlüsselfertigen Bauen – es ist mehr möglich, als die meisten denken

Die gestalterische Freiheit ist bei schlüsselfertigen Immobilien deutlich größer, als die meisten vermuten. Wichtig zu wissen: Alle Entscheidungen müssen getroffen werden, bevor der Rohbau entsteht. Wenn im Nachhinein eine Änderung gewünscht wird, hängt eine mögliche Umsetzung immer vom Ist-Zustand des baulichen Fortschritts ab.

Für die Bemusterung ist ein weiterer Termin vorgesehen, denn Bodenbeläge, Fliesen und Sanitärausstattung sind die Klassiker für eine Individualisierung. Grundlage der Standard-Ausstattung ist die Bau- und Leistungsbeschreibung, die der Kunde nach seinen Vorstellungen abändern, bzw. anpassen kann. Für alle Sonderwünsche erhält der Kunde natürlich ein gesondertes Angebot, um zu jedem Zeitpunkt eine transparente Kostenaufstellung zu haben. Alle Fragen bezüglich der Elektroplanung, beispielsweise die Lage der Steckdosen, ob eine elektrische Rollladensteuerung eingebaut werden soll oder gleich eine vollständige Smart-Home-Planung mit Bus-System gewünscht wird, bespricht der Kunde im späteren Verlauf direkt mit dem Elektriker.

Bei der Umsetzung sind alle gefragt – zuletzt werden die geprüften Änderungen  in die Planung übernommen

Um im Anschluss die Ausführungspläne mitsamt den vorgesehenen Kundenwünschen erstellen zu können, ist das Zusammenwirken aller Beteiligten erforderlich: Architekten, Statiker, Bauingenieure und Haustechniker prüfen die Machbarkeit und verständigen sich über Ausbau, Tragwerk, Einbaumöglichkeiten von Heiz- und Lüftungssystemen sowie über Sanitär- und Elektroinstallationen.

Was ist was? Genehmigungsplanung, Werkplanung, Ausführungsplanung

Die Werkplanung ist bei einem Bauvorhaben Teil der Ausführungsplanung. Im Gegensatz zur vorangegangenen Genehmigungsplanung, die im Maßstab 1:100 angelegt und zur Prüfung der Baubehörde vorgelegt wird, fällt die Ausführungsplanung mit einem Maßstab von 1:50 weitaus detailreicher aus. Nicht der Genehmigungs-, sondern erst der Ausführungsplan enthält alle Vorgaben, nach denen die Handwerksunternehmen schließlich ein Gebäude errichten können. Der Fokus liegt deshalb ganz auf technischen Angaben, die für die Bauausführung wichtig sind. Vollständige und genaue Maßangaben sind ebenso enthalten wie Schnittdarstellungen des Gebäudes und Abbildungen einzelner Konstruktionsteile.

​​www.schultheiss-wohnbau.de