Wohntrend Stilbruch

Warum nicht mal ein Geweih als Deko?
Der gekonnte Stilbruch sorgt für einen interessanten Hingucker in der Wohnlandschaft, an dem man sich auch nach längerer Zeit nicht satt sieht. Wie so oft gilt hier das Motto „Weniger ist mehr“, da die Einrichtung sonst eher beliebig zusammengewürfelt aussieht. Damit der gewollte Stilbruch auch bis zu einem gewissen Grad als solcher erkennbar ist, muss […]

Der gekonnte Stilbruch sorgt für einen interessanten Hingucker in der Wohnlandschaft, an dem man sich auch nach längerer Zeit nicht satt sieht. Wie so oft gilt hier das Motto „Weniger ist mehr“, da die Einrichtung sonst eher beliebig zusammengewürfelt aussieht.

Damit der gewollte Stilbruch auch bis zu einem gewissen Grad als solcher erkennbar ist, muss er auch herausstechen. Stehen zu viele Möbel aus verschiedenen Epochen, zu viele Farben oder zu viele originelle Accessoires nebeneinander, kommt ein Unikat einfach nicht richtig zur Geltung.

 

Daher sollte man sich je Zimmer auf einen dominierenden Stil bzw. auf bis zu zwei dominierende Farbtöne festlegen und dann Akzente setzen. Zum Beispiel sucht man Möbel in modernem Design mit klaren Linien aus und kombiniert diese mit einem schönen Vintage-Stück, etwa einer Barock-Kommode mit geschwungenen Füßen. Oder Sie tapezieren einige Bahnen im Zimmer mit einer 70er Jahre-Tapete. Anders herum funktioniert das natürlich ebenso, wenn man sich zum Beispiel von seiner angestammten Wohnwand nicht trennen möchte. Mit dieser kontrastiert ein moderner Teppich hervorragend.

Alt und neu, dezent und bunt …

Neben dem Spannungsfeld, das sich aus der Kombination von Alt und Neu ergibt, lassen sich knallige Highlights in Einrichtungsserien integrieren, die in eher gedeckten Farben gehalten sind.

 

Auch mit verschiedenen Materialien lässt sich spielen. Holz neben Metall, Glas neben Keramik, weiches Textil neben polierten Oberflächen sind nur einige wenige Vorschläge aus einem breiten Fundus an Möglichkeiten.

Vor Kitsch und Trash sollte man nicht zurückschrecken. Wie wäre es mit einem altmodischen Bakelit-Telefon oder einer mechanischen Schreibmaschine also Deko im modern gestalteten Home Office oder einer Spieluhr mit sich drehender Ballerina oder einer japanischen Winke-Katze als Hingucker im Bücherregal?

 

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