Watt Volt ihr mehr?

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Für das Erreichen der Klimaziele sollen bis 2030 etwa 10 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen fahren. Dafür hat der Bund unterschiedliche Fördermaßnahmen wie z.B. Zuschüsse für private Ladestationen beschlossen.

 

Förderziel

Das KfW-Förderprogramm 440 — umgangssprachlich auch als Wallbox-Förderung bezeichnet — ist eine Maßnahme des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Ziel ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur im privaten Bereich zu schaffen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss des Vorhabens auf das Bankkonto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt.  Der Zuschuss muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen und kann bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden.

Was wird gefördert?

Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können unterschiedliche Leistungen berücksichtigt werden:

• Der Kaufpreis einer neuen Lade­station (z. B. Wallbox) mit 11 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung.

• Die Kosten für Einbau und An­schluss, inklusive aller Installations­arbeiten.

• Die Kosten eines Energie­management-Systems zur Steuerung der Lade­station.

 

An welche Bedingungen ist die Förderung geknüpft?

• Die Ladestation muss über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügen.

• Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss zu 100% aus erneuerbaren Energien stammen.

• Die Ladestation muss intelligent und steuerbar sein um eine Überlastung der örtlichen Stromnetze zu vermeiden.

Wallboxen für E-Autos sind heiß begehrt. Der Fördertopf musste bereits mehrmals aufgefüllt werden. Zuletzt stockte der Bund das Budget im Juli um weitere 300 Millionen Euro auf. Wie bei jeder Förderung gilt: Ein Rechts­anspruch darauf besteht nicht. Der Zuschuss kann nur bean­tragt werden, solange Mittel zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de.